Meine dokumentarisch,- künstlerische Auseinandersetzung mit dem Trauermarsch
"Lauf erst einmal ein paar Kilometer in den Schuhen eines anderen.“
Auf diesem Trauermarsch war in meinen Augen keine Hochglanz-Filter-Fotografie angemessen.
Das Wetter war toll, die Sonne schien – aber meine Stimmung war bedrückt. Ich stand auf denselben Steinen wie die Häftlinge damals und bin einen Teil desselben Weges gegangen.
Eine Erfahrung, die mich demütig macht: Ich musste leider nach der ersten Etappe abbrechen, weil ich gesundheitlich angeschlagen war.
Ich konnte nach Hause gehen. Die Opfer des Todesmarsches 1945 konnten das nicht. Für sie bedeutete jeder Stopp den Tod.
Für diese künstlerische Reportage, mit der ich die wertvolle Arbeit von Touching History & OLMOO e.V.. und der @rosaluxhh unterstützen möchte, habe ich zwei Wege gewählt:
1. Mein typischer Schwarzweiß-Look: Harte Kontraste, Korn, keine Bildbearbeitung. Einfach das wiedergeben, was ich gefühlt und gesehen habe.
2. Der „Agfacolor-Neu“-Look von 1945: Ein Look, der heute oft wegen seines „Retro-Charmes“ geliebt wird, damals aber ein mächtiges Instrument der NS-Propaganda war. Agfa war als Teil der I.G. Farben tief in die Verbreitung der braunen Ideologie verstrickt. Während die Welt brannte, lieferte der Farbfilm Bilder einer vermeintlichen Idylle.
Ich habe jedes Bild in diesem Look von Hand rekonstruiert.
Kein gekaufter Filter, kein Preset. Und ich bin geschockt, wie diese „schönen“ Farben auf manchen Motiven die düstere Stimmung noch perfider verstärken.
Diese Serie ist ein Gedenken an die Opfer – in Schwarzweiß und in den trügerischen Farben der damaligen Zeit.
Auf diesem Trauermarsch war in meinen Augen keine Hochglanz-Filter-Fotografie angemessen.
Das Wetter war toll, die Sonne schien – aber meine Stimmung war bedrückt. Ich stand auf denselben Steinen wie die Häftlinge damals und bin einen Teil desselben Weges gegangen.
Eine Erfahrung, die mich demütig macht: Ich musste leider nach der ersten Etappe abbrechen, weil ich gesundheitlich angeschlagen war.
Ich konnte nach Hause gehen. Die Opfer des Todesmarsches 1945 konnten das nicht. Für sie bedeutete jeder Stopp den Tod.
Für diese künstlerische Reportage, mit der ich die wertvolle Arbeit von Touching History & OLMOO e.V.. und der @rosaluxhh unterstützen möchte, habe ich zwei Wege gewählt:
1. Mein typischer Schwarzweiß-Look: Harte Kontraste, Korn, keine Bildbearbeitung. Einfach das wiedergeben, was ich gefühlt und gesehen habe.
2. Der „Agfacolor-Neu“-Look von 1945: Ein Look, der heute oft wegen seines „Retro-Charmes“ geliebt wird, damals aber ein mächtiges Instrument der NS-Propaganda war. Agfa war als Teil der I.G. Farben tief in die Verbreitung der braunen Ideologie verstrickt. Während die Welt brannte, lieferte der Farbfilm Bilder einer vermeintlichen Idylle.
Ich habe jedes Bild in diesem Look von Hand rekonstruiert.
Kein gekaufter Filter, kein Preset. Und ich bin geschockt, wie diese „schönen“ Farben auf manchen Motiven die düstere Stimmung noch perfider verstärken.
Diese Serie ist ein Gedenken an die Opfer – in Schwarzweiß und in den trügerischen Farben der damaligen Zeit.